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Ausfallentschädigung für Kulturschaffende

Selbständigerwerbende und freischaffende Kulturschaffende können  Ausfallentschädigungen bis Ende Juni 2022 beantragen (gestützt auf die derzeit geltende Version der Covid-19-Kulturverordnung vom 14. Oktober 2020 mit den Änderungen des Bundesrates vom 13. April 2022). 

Bitte informieren Sie sich regelmässig auf unserer Homepage über Neuerungen betreffend die finanziellen Unterstützungshilfen zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen, welche aus den Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus entstanden sind. 

Wichtig: Während der Gültigkeit des Covid-19-Gesetzes werden Schäden nicht laufend erfasst. Die Schadensposten müssen in Schadenszeiträumen erfasst und eingereicht werden. Zu früh oder zu spät eingereichte Schäden werden nicht mehr berücksichtigt und verlieren ihre Anspruchswürdigkeit.

Corona-Hilfen für Kulturschaffende – die Übersicht

Für Kulturschaffende stehen die folgenden Finanzhilfen zur Verfügung:

  • Ausfallentschädigungen:  Für den finanziellen Schaden, der aus der Absage, Verschiebung oder eingeschränkten Durchführung von Veranstaltungen und Projekten oder aufgrund betrieblicher Einschränkungen infolge der Umsetzung staatlicher Massnahmen entsteht, können Kulturschaffende eine Ausfallentschädigung beantragen. Kulturschaffende müssen ihren Wohnsitz in der Schweiz haben. Sie können nur den finanziellen Schaden geltend machen, der ihnen im Zusammenhang mit einer selbstständigen Erwerbstätigkeit entsteht.

    Selbständige Kulturschaffende können auch eine Ausfallentschädigung für noch nicht vereinbarte Buchungen bzw. Engagements geltend machen. Diese sind mit Vergleichszahlen der letzten zwei Jahre (Engagements, Honorareinnahmen) zu plausibilisieren und in der Schadensberechnung aufzuführen. Details entnehmen Sie dem Merkblatt (rechte Spalte).

    Neben Kulturschaffenden mit Selbstständigenstatus erhalten auch Freischaffende, d. h. Kulturschaffende in befristeten Anstellungsverhältnissen, eine Ausfallentschädigung. Eine Entschädigung können diejenigen Freischaffenden erhalten, die seit 2018 mindestens vier befristete Anstellungen bei mindestens zwei Arbeitgebern im Kulturbereich nachweisen können.

    Zeitraum des Schadens Eingabefrist für Gesuche
    1. Januar - 30. April 2022  1. - 31. Mai 2022
    1. Mai - 30. Juni 2022  1. - 31. Juli 2022
  • Corona-Erwerbsersatz (CEE): Am 16. Februar 2022 hat der Bundesrat beschlossen, die Covid-19-Verordnung besondere Lage sowie die Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall zu ändern. Ab dem 17. Februar 2022 sind alle Massnahmen, abgesehen von der Maskentragepflicht im öffentlichen Verkehr und in gewissen Gesundheitseinrichtungen, aufgehoben. Die Leistungen der Corona-Erwerbsausfallentschädigung sind ebenfalls aufgehoben, mit Ausnahme der besonders gefährdeten Personen und Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung sowie selbstständig Erwerbenden im Veranstaltungsbereich. Selbständigerwerbenden Kulturschaffenden empfehlen wir dringend, sich bei der WAS Ausgleichskasse Kanton Luzern erneut anzumelden.
  • Nothilfe: Kulturschaffende erhalten auf Gesuch nicht-rückzahlbare Geldleistungen zur Deckung der unmittelbaren Lebenshaltungskosten, sofern sie diese nicht selber bestreiten können (Nothilfe). Für die Unterstützung der Kulturschaffenden ist die Corona Nothilfe der Suisseculture Sociale zuständig. Als Kulturschaffende gelten natürliche Personen, die hauptberuflich im Kulturbereich tätig sind. Es erhalten nur Kulturschaffende Nothilfe, die ihren Wohnsitz in der Schweiz haben.
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