Kulturmagazin Serie 2010/2011

Kunstankäufe des Kantons, platziert bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der öffentlichen Verwaltung

Eine Vielzahl der fast 3'000 Werke umfassenden Kunstsammlung des Kantons Luzern ist in öffentlichen Räumen der Kantonalen Verwaltung (Schulen, Gerichte, Spitäler, Verwaltungsgebäude) und an Arbeitsplätzen von Mitarbeitenden der kantonalen Verwaltung platziert . Die zweite Serie im Kulturmagazin (ab September 2010) zeigt eine Auswahl der in den letzten Jahren angekauften Werke in ihrem Umfeld und lässt die Menschen zu Wort kommen, die diese Kunstwerke tagtäglich an ihrem Arbeitsplatz sehen und betrachten. Fotos: Franca Pedrazzetti, 2010.


Ausgabe September

"Ich mag erstens an diesem Bild, dass es Berge zeigt. Und ich mag zweitens an diesem Bild, dass es keine Berge sein müssen." Rayk Sprecher, Fakultätsmanager Universität Luzern vor einem Werk von Alois Lichtsteiner aus der Serie Berge, 2004.


Ausgabe Oktober

"Das Bild steckt voller Leben - jedes Mal, wenn ich es betrachte, entdecke ich wieder Neues und Überraschendes." Julius Kurmann, Chefarzt stationäre Dienste Luzerner Psychiatrie, St. Urban, vor einem Werk von Marie-Theres Amici, Nebel, 2004.


Ausgabe November

"Mein konzentrierter Blick richtet sich auf die Gesuchsdossiers. Darüber hängt, unaufdringlich aber präsent, Grünigers Aluminium-Installation. Ein stabiles 'Bild', das durch Leichtigkeit überzeugt. Genau das Richtige für ein Kulturförderungsbüro!" Erika Achermann vor einem Werk von John Grüniger, Ohne Titel, 2000.


Ausgabe Dezember

"Es ist eine Kunst über Kunst zu reden, dass andere es als Kunst verstehen." Wim van der Vlugt, Hauswart Kantonsschule Reussbühl, vor Aquarellen von Irene Bisang aus der Serie "Von Anfang an", 2009.


Ausgabe Januar

"Das Bild 'ohne Titel' fordert mich jeden Tag heraus, es nicht mit einem eigenen Titel zu versehen. Es ist eine hohe Kunst, Kunst nicht zu interpretieren, sondern nur zu geniessen!" Simon Kopp, Informationsbeauftragter Strafuntersuchungsbehörden vor einem Werk von Nils Nova, o.T., 2010.


Ausgabe Februar

"Es ist der Blick, der mich beeindruckt: So aufmerksam unvoreingenommen beobachtend im Leben zu stehen, ist befreiend - täglich daran erinnert zu werden ebenfalls." Angelica Ferroni Heggli, Rektorin Berufsbildungszentrum Gesundheit und Soziales vor einem Werk von August Frey, Frau mit Turban, um 1950.


Ausgabe März

"Das Bild strahlt eine enorme Kraft aus. Es setzt Energie frei und übt eine grosse Faszination auf mich aus." Heinz Bösch, Departementssekretär Finanzdepartement vor einem Werk von Hubert Hofmann, "Elda", 2008.


Ausgabe April

„Menschen in Bewegung. Der "Septembertag" unterstreicht die Bedeutung unseres Schalterbereichs als Ort der Begegnung.“ Dr. med. vet. Thomas Kalbermatten, Bereichsleiter Tierschutz im Veterinärdienst, vor einem Werk von Marlise Mumenthaler, "Nr 34, Septembertag", 2000.


Ausgabe Mai

"Kanten und Ecken, Faltungen und Schnitte. Und immer ein kleiner Lichtblick. Im Gerichtssaal des Haftgerichts in Kriens." Peter Meuli, Präsident des Zwangsmassnahmengerichts, vor einem Werk von Flurin Bisig, o.T. (Faltung G. 5 I-IV), 2010.