Anastasia Katsidis

Mit ihrer kinetischen Skulptur bezieht sie sich auf eine Skizze eines Flügeltesters von Leonardo da Vinci. Das Objekt weckt sowohl Assoziationen an eine Schaukel (Gigampfi) wie an einen überdimensionierten Vogelflügel. Die beiden roten Griffe laden dazu ein, den Fächer in Bewegung zu setzen und die kindlichen Fantasien schweifen zu lassen. Die sperrige Holzkonstruktion kontrastiert mit der Poesie der zarten Schwinge. Die Jury zeichnet Anastasia Katsidis für die Eigenständigkeit ihrer skulpturalen Bildsprache aus.