Barbara Davi

Barbara Davi (*1971), Luzern, hat sich in kurzer Zeit eine vielfältige Palette einer eigenen Bildsprache von erstaunlichen Parallelwelten erarbeitet. Die Arbeit «Weltlandschaft» ist der Versuch einer neuen Karte, einer Welt, die auf uns wie zugefroren wirkt. Von Manets «Olympia» zu den ägyptischen Pyramiden und den Hochhäusern von Manhattan, über die Adler segeln. Es sieht so aus, als würden wir entlang dem Seil, das sich durch das Bild zieht, assoziativ von einer Insel, Knoten in der Weltgeschichte, zur nächsten gleiten, in sinnliche und ästhetische Atmosphären. Immer wieder stellt sich die Frage, ob sich diese Welt aufbläht, sich ausweitet, oder ob sie sich zusammenzieht.