Gàbor Fekete

Gàbor Fekete sucht keine Bilder, er findet sie. Die fotografische Spurensuche in seinen Heimatländern, der Schweiz und in Ungarn, ist eine Selbstvergewisserung. Fekete ist stets stiller Teilnehmer seiner Bilder und ihr unsichtbarer Protagonist, der mit eigenwilliger, unprätentiöser und verspielter Beobachtung und mit liebevollem Blick auf die Welt und auf ihre sonderbaren Weltbürger durch den Sucher seiner Kamera das Geschehen mit surrealer Poesie auflädt. Ungeachtet jeglicher formaler oder fotografischer Kriterien schafft er so einen melancholischen Atlas der Heimatliebe, der immer auch ein Liebesbekenntnis an seine Mitmenschen ist.