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Lakiko

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«What to do, how to live?»

  • Lana Kostic

Wie ist es in der Nachkriegszeit Sarajevos aufzuwachsen? Welche Erlebnisse prägen das Welt- und Selbstbild? Als Frau, als Mensch, als Künstlerin? Was bedeutet Flucht? Wie wirken sich physische Distanz zur Heimat und kulturelle Einflüsse aus fremden Ländern auf die Psyche und die Kreativität aus? Und: Wie kann man zu einem gesunden Selbst- und Weltbild kommen in Mitten eines traumatisierten Umfeldes?

Fragen, deren Antworten mehrschichtig bleiben und die Ebenen des Persönlichen weit übersteigen. Vermag Musik solch komplexe Themen und Zusammenhänge effektiv zu vermitteln? Im Falle von Lakiko ist die Jury der Meinung: Ja, denn bei ihr trifft hohe künstlerische Qualität auf persönliche Integrität. Technisch nicht nur am Cello, sondern auch gesanglich virtuos, vermögen Lana Kostics Kompositionen Welten zu vermitteln, die fremd und doch nicht fremd sind. Durch das Wechselspiel von Schönheit und Zerstörung dringt eine friedvolle Botschaft, die eine internationale Plattform verdient hat. Überdies hinaus verfügt Lana Kostic über das Talent, interdisziplinär arbeiten zu können: Die Bildsprache des Filmemachers Manfred Borsch, passt ihrer Musik wie die Faust auf’s Auge. Dieser wird ihr kommendes Album mit dem Titel “What to do, how to live?” filmisch interpretieren. Dies wird massiv zur Verständlichkeit der neuen Kompositionen führen. Vielversprechend sind auch die bereits bestehenden internationalen Kontakte. Kurzum: Wir haben es hier mit Kompetenz zu tun.

2021
Produktionsbeiträge 

Jurybericht

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