Martin Felder

erhält einen Werkbeitrag von Fr. 8'000.- für sein Romanprojekt "Im. Umkreis der Zwischenraume". Der Erzähler stützt sich auf bruchstückhafte Notizen seines Polen-Aufenthalts, um in einem inneren Gespräch mit der Reisegefährtin die wagen Erinnerungen und die unverarbeiteten Eindrücke aus der. Vergessenheit zu holen. Die Rück- und Innenschau führt ihn auf die Spur des verstorbenen Grossvaters und zu sich selbst und öffnet den Blick auf ein kleines Stück der unfassbaren Welt. Im vorgelegten Text hat Martin Felder weder das kalkulierte Erzählen einer einzigartigen Geschichte Im Sinn, noch sucht er das besondere aufrührende Ereignis. Er erarbeitet den Zwischenraum. Die Jury würdigt diesen Versuch, den Zufälligkeiten, Nichtigkeiten, Alltäglichkeiten Raum und Worte zu geben.