Priska Zemp

Priska Zemp, die sich mit ihrem Soloprojekt Heidi Happy für einen Werkbeitrag beworben hatte, begeisterte die Jury mit ihrer «unmittelbaren und ehrlichen Stimme», wie das ein Jurymitglied formulierte. «Man hört hin und horcht auf», «diese Stimme berührt», «sie fährt ein». Priska Zemps Phrasierung ist auffallend gut, und ihre Songs sind vom Grundmaterial her so angelegt, dass die Jury an eine interessante Weiterentwicklung glaubt. Sie versteht denn auch den Beitrag explizit als Förderungsbeitrag für eine sehr talentierte Sängerin und Musikerin mit vielversprechendem Potential. Gleichzeitig hegt die Jury die Hoffnung, dass Priska Zemp ihre Songs bei der Weiterverarbeitung nicht überproduzieren wird. Ihre Stimme und Songs sind so lebendig und frisch, dass ein Zuviel an Instrumenten und Arrangements diese Qualitäten (vielleicht) einschränken könnte.